Die Kreisbereitschaft des DRK Osnabrück-Stadt arbeitet trotz des vorläufigen Insolvenzverfahrens des Kreisverbandes ohne Einschränkungen weiter. Alle Einsätze, Sanitätsdienste und Aufgaben im Katastrophenschutz werden weiterhin vollständig durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte gewährleistet.
Sanitätsdienste und städtische Einbindung laufen in vollem Umfang weiter
Die Kreisbereitschaft erfüllt ihre Aufgaben weiterhin uneingeschränkt. Dazu zählen unter anderem die sanitätsdienstliche Absicherung von Veranstaltungen wie dem OTB-Silvesterlauf sowie regelmäßige Sanitätsdienste in der OsnabrückHalle. Auch bei IKEA sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte regelmäßig im Einsatz, um an Tagen mit hohem Personenaufkommen die betrieblichen Ersthelfenden zu unterstützen. Allein in den zwei Wochen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel leisteten die Ehrenamtlichen dabei über 300 Stunden sanitätsdienstliche Arbeit.
Darüber hinaus ist die Kreisbereitschaft weiterhin fest in den Katastrophenschutz sowie in weitere Einsatz- und Sicherheitskonzepte der Stadt Osnabrück eingebunden. Bei Bedarf stellt sie zudem Teile des erweiterten Rettungsdienstes und kann im Falle eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) kurzfristig und strukturiert unterstützen.
Mit den vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften in unserer Kreisbereitschaft sind wir in Osnabrück als zuverlässige Hilfsorganisation aktiv. Man kann sich auch weiterhin auf uns verlassen.
betont Philip Hergt, Kreisbereitschaftsleiter.
Rettungshundeeinheit rund um die Uhr einsatzbereit
Auch die Rettungshundeeinheit der Kreisbereitschaft steht weiterhin rund um die Uhr zur Verfügung. Noch kurz vor Weihnachten waren die Teams bei einer Personensuche im Einsatz. Auch weiterhin gilt:
Wenn Menschen in Gefahr sind, sind wir rund um die Uhr einsatzbereit. Daran ändert auch das vorläufige Insolvenzverfahren nichts.
sagt Paul Schneiderle, Schatzmeister und ehrenamtliche Einsatzkraft der Rettungshundeeinheit.
Starker Zusammenhalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Das Geschehen um das vorläufige Insolvenzverfahren beschäftigt auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Das Präsidium informiert die Kreisbereitschaft dazu gemeinsam mit Kreisbereitschaftsleiter Philip Hergt engmaschig über den Status des Verfahrens.
Dabei ist ein starker Zusammenhalt spürbar. Aus den Gesprächen mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften berichtet Paul Schneiderle:
Die aktuelle Situation schweißt noch enger zusammen. Man spürt bei vielen Ehrenamtlichen eine beeindruckende Jetzt‑erst‑recht‑Stimmung, die zeigt, wie sehr sie für ihre Aufgabe brennen.
Das gemeinsame Ziel bleibt unverändert: Die Kreisbereitschaft steht weiterhin verlässlich, professionell und engagiert für die Menschen in Osnabrück bereit. Dafür arbeitet die Kreisbereitschaft trotz des vorläufigen Insolvenzverfahrens uneingeschränkt weiter.
