Am Morgen des 23. Januar 2026 wurde der Nordwesten Deutschlands von überfrierendem Regen mit extremer Straßenglätte überrascht. Bereits gegen 6 Uhr morgens stieg der Anzahl Unfälle und Verletzten drastisch an. Mit Blick auf den Beginn des Berufsverkehrs alarmierte die Regionalleistelle u.a. unsere Bereitschaft gegen 6:30 Uhr zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes. Alle weiteren Einsatzkräfte unserer Bereitschaft wurden gleichzeitig in Alarmbereitschaft versetzt, um bei ggf. auftretenden Massenanfällen von Verletzten kurzfristig helfen zu können.
Die Stadt und der Landkreis reagierten am Morgen sofort und sagten den Schulunterricht für diesen Freitag ab. Dadurch war spürbar weniger Verkehr (Auto, Bus, Radfahrer, etc.) im Stadtgebiet unterwegs, wodurch sicherlich einige Verletzungen verhindert werden konnten.
Wir unterstützten mit einer KTW Besatzung bis ca. 16:30 Uhr zunächst den Regelrettungsdienst bei Einsatzfahrten und waren in drei verschiedenen Einsätzen aufgrund der Glätte tätig. Im Anschluss ist unsere KTW Besatzung in den Bereich der Verlegungsfahrten gewechselt und hat zwei Verlegungen bzw. Entlassungen übernommen.
Gegen 16:30 konnte unsere Besatzung wieder einrücken und das Fahrzeug für den nächsten Einsatz vorbereiten.
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